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RoboCop: Rogue City - Ein Testbericht

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass "RoboCop: Rogue City" nicht wie ein typischer First-Person-Shooter ist. RoboCop ist eine schwere Metallmaschine, die zwar viel einstecken kann, aber nicht besonders flink ist.

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Dezember 3, 2023 — 4 Minuten
RoboCop: Rogue City - Ein Testbericht
Photo by Teyon. © 2023 Nacon.

Erinnern Sie sich an die goldenen Zeiten der 80er Jahre, die durch Filme wie "RoboCop" geprägt wurden? Nun, die polnischen Entwickler von Teyon haben sich auf die Wiederbelebung solcher Marken spezialisiert und bringen uns nun ihr neuestes Werk - "RoboCop: Rogue City". Dieses Spiel ist eine Mischung aus Shooter und Action-Adventure mit leichten RPG-Elementen. Aber ist es auch ein würdiger Nachfolger der Filmreihe? Lassen Sie uns einen Blick auf das Spiel werfen und es gründlich unter die Lupe nehmen.

Spielprinzip

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass "RoboCop: Rogue City" nicht wie ein typischer First-Person-Shooter ist. RoboCop ist eine schwere Metallmaschine, die zwar viel einstecken kann, aber nicht besonders flink ist. Daher dreht sich das Spiel weniger um schnelles Ausweichen und mehr um gezieltes Ausschalten von Gegnern oder gelegentliches Verschanzen in Deckung.

Die Story

Die Geschichte von "RoboCop: Rogue City" setzt direkt nach dem zweiten Film ein. Sie schlüpfen in die Rüstung von RoboCop Alex Murphy und versuchen, die Straßen von Detroit von Verbrechern zu säubern. Neben den Action-Sequenzen gibt es auch Momente, in denen Sie Tatorte untersuchen müssen oder mit anderen Polizisten im Revier kommunizieren.

Die Kämpfe

Die Kämpfe in "RoboCop: Rogue City" sind einfach und geradlinig. Im Gegensatz zu anderen Shootern gibt es hier keine ausgefeilten Bewegungen oder Fähigkeiten. Stattdessen dreht sich alles um das richtige Zielen und das effiziente Ausschalten von Feinden. Und natürlich geht RoboCop dabei alles andere als zimperlich vor.

Die Nebenaufgaben

Zwischen den Action-Szenen gibt es auch Nebenaufgaben zu erledigen. Diese reichen von Strafzetteln für Falschparker bis hin zur Untersuchung von Morden. Auch wenn diese Aufgaben nicht unbedingt zum typischen Bild von RoboCop passen, sorgen sie doch für eine willkommene Abwechslung und lassen die Welt lebendiger wirken.

Die Charaktere

Die Charaktere in "RoboCop: Rogue City" sind eine Mischung aus bekannten Gesichtern aus den Filmen und neuen Einführungen. Besonders erfreulich ist, dass Peter Weller, der Hauptdarsteller der ersten beiden Filme, als Synchronsprecher für RoboCop zurückkehrt.

Die Grafik

Technisch gesehen ist "RoboCop: Rogue City" kein Meisterwerk. Die Spielumgebungen und RoboCop selbst sehen gut aus, aber andere Spielfiguren sind oft hölzern animiert und die Lippenbewegungen sind nicht immer synchron zum gesprochenen Wort. Trotzdem hat das Spiel seinen eigenen Charme und fängt die Atmosphäre der Filme gut ein.

Die Musik

Ein weiteres Highlight des Spiels ist der Soundtrack. Die Entwickler von Teyon haben die Lizenzgebühren für die einprägsame Musik von Basil Poledouris bezahlt. So ertönt das bombastische Theme aus den Filmen in einigen Szenen und sorgt für Gänsehautmomente.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "RoboCop: Rogue City" ein solides Spiel für Fans der Marke ist. Es trifft den Charme der Filme und sorgt für ein nostalgisches Spielerlebnis. Allerdings dürfte es für Spieler, die mit den Filmen nicht vertraut sind, weniger ansprechend sein.

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